Verivox Energie und Gas ermöglicht es Ihnen, Strom- und Gastarife in Deutschland ganz einfach anhand Ihrer Postleitzahl und Ihres Verbrauchs zu vergleichen.
Sie können Gesamtkosten, Vertragslaufzeiten und Boni prüfen, bevor Sie sich für einen Anbieter entscheiden.
In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie richtig vergleichen, Kostenfallen vermeiden und mit gutem Gefühl wechseln.
Was ist Verivox?
Verivox ist ein deutsches Vergleichsportal, mit dem Sie Energietarife anhand Ihres Standorts und Verbrauchs prüfen können.
Sie nutzen es, um Angebote zu vergleichen, bevor Sie den Strom- oder Gasanbieter wechseln.
Was Sie vergleichen können
Nutzen Sie diese Vergleichspunkte, um einen Tarif nicht nur wegen eines niedrigen Einstiegspreises auszuwählen. Jeder Punkt beeinflusst Ihre tatsächlichen Kosten, Ihre Flexibilität oder Ihr Risiko.
- Stromtarife – Tarife passend zu Ihrer Postleitzahl und dem erwarteten kWh-Verbrauch.
- Gastarife – Angebote für die Gasversorgung zu Hause, basierend auf Ihrem Nutzungsprofil.
- Gesamtkosten pro Jahr – Geschätzte Jahreskosten inklusive Grund- und Verbrauchspreis.
- Grundpreis – Monatliche Pauschale, die Sie auch bei geringem Verbrauch zahlen.
- Arbeitspreis – Preis pro kWh, der den Großteil der Rechnung ausmacht.
- Vertragslaufzeit – Bindungsdauer, bevor Sie ohne Zusatzkosten wechseln können.
- Kündigungsfrist – Die Frist, die Sie beachten müssen, um rechtzeitig zu kündigen.
- Preisgarantie – Schutz vor Preiserhöhungen über einen festgelegten Zeitraum.
- Neukundenbonus – Rabatte, die nur gelten, wenn Sie bestimmte Bedingungen erfüllen.
- Ökostrom-Optionen – Umweltfreundliche Strom- oder Gasangebote und was diese wirklich abdecken.
- Abschlagszahlung – Monatliche Vorauszahlung und Abrechnungsrhythmus.
- Anbieter-Service – Bewertungen und Indikatoren zur Servicequalität.
Was Sie vor dem Vergleich bereithalten sollten
Halten Sie diese Angaben bereit, damit der Vergleich Ihre tatsächliche Situation widerspiegelt und Preisfehler vermieden werden. Je genauer Ihre Eingaben, desto passender die Angebote.
- Postleitzahl – Bestimmt Ihren Versorgungsbereich und die verfügbaren Anbieter.
- Jahresverbrauch (kWh) – Grundlage für die Preiskalkulation von Strom oder Gas.
- Haushaltsgröße – Wird genutzt, um den Verbrauch abzuschätzen, falls keine kWh-Angaben vorliegen.
- Zählernummer – Identifiziert Ihren spezifischen Energieanschluss.
- Zählertyp – Ob Standard- oder Smart Meter, beeinflusst Ablesung und Abrechnung.
- Aktueller Anbieter – Wichtig für die Abwicklung von Wechsel und Kündigung.
- Vertragsende – Vermeidet Kosten durch vorzeitige Kündigung.
- Kündigungsfrist – Legt fest, wann Sie ohne Zusatzkosten kündigen können.
- Zahlungsart – In der Regel SEPA-Lastschriftverfahren für die Abrechnung.
- Umzugsdatum (falls relevant) – Beeinflusst den Vertragsbeginn und Ihre Optionen.
Wie die Preisgestaltung in Deutschland funktioniert
Energiepreise bestehen aus festen und variablen Bestandteilen – es gibt also nicht nur einen einzigen Tarif.
Das Verständnis der einzelnen Bestandteile hilft Ihnen, Angebote korrekt zu vergleichen.
- Grundpreis – Monatlicher Fixbetrag, den Sie unabhängig vom Verbrauch zahlen.
- Arbeitspreis – Arbeitspreis pro kWh, der sich nach Ihrem Verbrauch richtet.
- Netzentgelte – Gebühren für die Nutzung der örtlichen Strom- und Gasnetze.
- Steuern und Abgaben – Staatliche Aufschläge, die in jedem Tarif enthalten sind.
- Mehrwertsteuer (MwSt.) – Gesetzliche Umsatzsteuer, die auf die Energierechnung aufgeschlagen wird.
- Regionale Preisunterschiede – Die Kosten variieren je nach Postleitzahl und Netzgebiet.
- Marktkosten – Großhandelspreise für Energie beeinflussen die Tarife im Laufe der Zeit.
- Unterschiede zwischen Strom und Gas – Jede Energieart hat eigene Kostenbestandteile und Gebühren.

So nutzen Sie die Verivox-Filter richtig
Filter helfen Ihnen, die Ergebnisse einzugrenzen. Falsche Einstellungen können jedoch bessere Tarife ausblenden. Nutzen Sie die Filter, um Kosten zu kontrollieren, Risiken zu minimieren und flexibel zu bleiben.
- Vertragslaufzeit – Wählen Sie, wie lange Sie an den Tarif gebunden sind.
- Kündigungsfrist – Filtern Sie Angebote nach Kündigungsflexibilität.
- Preisgarantie – Legen Sie fest, ob es einen Schutz vor Preiserhöhungen gibt.
- Zahlungsart – Begrenzen Sie die Ergebnisse auf monatliche SEPA-Abbuchung.
- Bonus-Berücksichtigung – Entscheiden Sie, ob Boni bei der Preisbewertung einbezogen werden.
- Öko-Tarife – Zeigen Sie ausschließlich Ökostrom- oder Ökogastarife an.
- Anbietertyp – Filtern Sie nach bekannten Marken oder lokalen Versorgern.
- Kundenbewertungen – Schließen Sie Anbieter mit schlechten Bewertungen aus.
- Vorkasse – Vermeiden Sie Tarife mit Vorauszahlung.
Boni, Rabatte und die tatsächlichen Gesamtkosten
Boni senken den Preis im ersten Jahr, können aber langfristig höhere Kosten verbergen. Sie sollten Rabatte vom eigentlichen Tarifwert trennen.
- Neukundenbonus – Wird nur ausgezahlt, wenn die Vertragsbedingungen erfüllt sind.
- Sofortbonus – Wird frühzeitig gutgeschrieben, meist innerhalb der ersten Monate.
- Bedingungen für Bonusansprüche – Verpasste Zahlungen oder vorzeitiger Ausstieg können Boni verfallen lassen.
- Preis im ersten Jahr – Enthält oft Boni und wirkt dadurch günstiger als er tatsächlich ist.
- Preis nach dem Bonus – Tatsächliche laufende Kosten nach Ablauf der Rabatte.
- Mindestvertragslaufzeit – Wer vorher kündigt, verliert in der Regel die Boni.
- Cashback-Angebote – Zusätzliche Ersparnisse, aber oft mit Einschränkungen und verzögerter Auszahlung.
- Gutschein-Beschränkungen – Häufig nicht auszahlbar und zeitlich begrenzt.

Wechselprozess Schritt für Schritt
Der Wechsel besteht hauptsächlich aus Formalitäten und Terminierung, nicht aus einer Unterbrechung der Versorgung. Befolgen Sie diese Schritte, damit der Wechsel reibungslos und fristgerecht abläuft.
- Tarif auswählen – Wählen Sie das Angebot, das zu Ihren tatsächlichen Jahreskosten und Bedingungen passt.
- Persönliche Daten eingeben – Geben Sie Ihren Namen, Ihre Adresse und Kontaktdaten für den Vertrag an.
- Verbrauchsdaten angeben – Bestätigen Sie Ihren Stromverbrauch in kWh, damit Preise und Abschläge korrekt berechnet werden.
- Zählerdaten bereitstellen – Tragen Sie die Zählernummer und Informationen zum bisherigen Anbieter ein.
- Zahlungsmethode wählen – Richten Sie ein SEPA-Lastschriftmandat für die monatliche Abrechnung ein.
- Wechselantrag absenden – Verivox leitet Ihren Antrag an den neuen Anbieter weiter.
- Kündigungsabwicklung – Der neue Anbieter übernimmt in der Regel die Kündigung beim bisherigen Versorger, aber nicht immer.
- Bestätigung erhalten – Speichern Sie die Vertragsübersicht, das Startdatum und die Tarifkonditionen.
- Zählerstand auf Anfrage mitteilen – Manche Anbieter fordern zum Wechseltermin einen aktuellen Zählerstand an.
- Erste Rechnung prüfen – Überprüfen Sie Preise, Bonus-Berücksichtigung und Abschlagsbetrag.
Besondere Wohnsituationen
Ihre Wohnsituation kann beeinflussen, wie ein Anbieterwechsel abläuft und welche Tarife gelten. In diesen Fällen ist besondere Aufmerksamkeit nötig, um Probleme bei Abrechnung oder Vertragsabschluss zu vermeiden.
- Wohnungswechsel (Umzug) – Die Fristen für einen Wechsel hängen von Ihrem Einzugsdatum ab.
- Grundversorgung – Sie werden automatisch versorgt, wenn kein Vertrag besteht.
- Neue Wohnung ohne Anbieter – Sie können sofort ohne Kündigungsfristen wechseln.
- Gemeinschaftszähler – Der Verbrauch kann auf Haushalte aufgeteilt oder geschätzt werden.
- Vom Vermieter verwaltete Versorgung – Es kann sein, dass Sie keinen eigenen Anbieter wählen dürfen.
- Untermessungen (Untermesszähler) – Die Abrechnung erfolgt anhand interner Zählerstände und nicht über den Netzbetreiber.
- Gas für Heizung vs. Kochen – Unterschiedliche Nutzungsarten beeinflussen die Tarifwahl.
- Studentenwohnheim – Die Energieversorgung ist oft in der Miete enthalten, sodass keine eigenen Verträge abgeschlossen werden können.
Häufige Fehler und wie Sie sie vermeiden
Die meisten Probleme beim Anbieterwechsel entstehen durch falsche Angaben oder übersehene Vertragsdetails. Diese Fehler lassen sich leicht vermeiden, wenn Sie frühzeitig darauf achten.
- Falsche Verbrauchsschätzung – Nutzen Sie die Abrechnung vom Vorjahr, statt zu schätzen.
- Kündigungsfristen ignoriert – Prüfen Sie Fristen, bevor Sie den Wechsel einleiten.
- Bonus falsch verstanden – Lesen Sie die Bedingungen und Auszahlungszeitpunkte sorgfältig.
- Nur auf den Preis im ersten Jahr achten – Vergleichen Sie die Kosten auch nach Ablauf etwaiger Boni.
- Kurze Preisgarantien – Stimmen Sie die Garantiedauer auf die Marktsituation ab.
- Fehlende Bestätigungsmails – Speichern Sie alle Unterlagen und Tarifzusammenfassungen.
- Zahlungsregeln übersehen – Vermeiden Sie Tarife mit Vorkasse.
- Nach einem Jahr nicht erneut prüfen – Legen Sie sich eine Erinnerung an, um erneut zu vergleichen.
Nach dem Wechsel: Was Sie prüfen sollten
Der Wechsel ist erst abgeschlossen, wenn Abrechnung und Zahlungen korrekt sind. Prüfen Sie die folgenden Punkte, um Überzahlungen oder den Verlust von Boni zu vermeiden.
- Vertragsbeginn – Bestätigen Sie, dass die Belieferung zum vereinbarten Datum startet.
- Korrektheit der ersten Rechnung – Vergleichen Sie die Preise mit der Vertragszusammenfassung.
- Zählerstandsdatum – Achten Sie darauf, dass die Ablesung zum Wechseltermin erfolgt.
- Monatlicher Abschlag – Überprüfen Sie, ob der Betrag zu Ihrem Verbrauch passt.
- Boni im Blick – Kontrollieren Sie, ob Boni vermerkt und terminiert sind.
- Preisgarantie-Details – Prüfen Sie, welche Leistungen abgedeckt sind und wann die Garantie endet.
- Kontaktdaten des Anbieters – Speichern Sie die Kontaktwege für eventuelle Rückfragen.
- Verlängerungsdatum – Setzen Sie eine Erinnerung, um vor der Verlängerung Angebote zu vergleichen.
Fazit
Mit Verivox Energie und Gas fährst du am besten, wenn du Gesamtkosten, Vertragsbedingungen und Boni sorgfältig vergleichst.
Prüfe Preise, Kündigungsfristen und Preisgarantien genau, bevor du dich entscheidest.
Starte jetzt deinen Vergleich und wechsle nur, wenn die Zahlen eindeutig zu deinem Vorteil sprechen.

